Aquamarin
Der Legende nach stammt der Aquamarin aus den Schatztruhen schöner Meerjungfrauen und
schützte Seefahrer vor dem Zorn des Poseidon. Deshalb trugen Seeleute Amulette aus Aquamarin bei sich, die sie bei Sturm rasch ins Wasser warfen, um den Meergott zu besänftigen. Mit Wasser hat auch der vor rund 2000 Jahren von den Römern geprägte Name des Edelsteins zu tun: Er enthält die lateinischen Wörter ´aqua´ und ´marinus´ und bedeutet ´Wasser des Meeres´.
Der Aquamarin gehört der Edelsteinfamilie der Berylle an, die auch den berühmten Smaragd hervorgebracht hat. Er erfreut sich großer Beliebtheit, nicht zuletzt wegen seiner Farbe, die an das Meer erinnert und von zartem Hellblau über Blaugrün bis zu intensivem Dunkelblau reichen kann.
Grünliche und gelblich-grüne Steine, die geringere Mengen des farbgebenden Eisens enthalten, nehmen beim Erhitzen auf 400 - 450 °C die begehrte
Der Aquamarin gehört der Edelsteinfamilie der Berylle an, die auch den berühmten Smaragd hervorgebracht hat. Er erfreut sich großer Beliebtheit, nicht zuletzt wegen seiner Farbe, die an das Meer erinnert und von zartem Hellblau über Blaugrün bis zu intensivem Dunkelblau reichen kann.
Grünliche und gelblich-grüne Steine, die geringere Mengen des farbgebenden Eisens enthalten, nehmen beim Erhitzen auf 400 - 450 °C die begehrte
blaue Farbe an. Je tiefer und intensiver das
Blau, desto größer ist der Wert eines Steins.
Die bedeutendsten Aquamarin-Lagerstätten befinden sich in Brasilien, vor allem in den Edelsteinfeldern von Minas Gerais. Dort erhalten die hochwertigsten Steine so klangvolle Namen wie `Santa Maria`, `Espirito Santo` oder `Marta Rocha` (benannt nach der brasilianischen Schönheitskönigin 1954), und dort wurde 1910 auch der größte Aquamarin in Edelsteinqualität gefunden: ein stattlicher Kristall von 48,5 cm Länge und 110,5 kg Gewicht. Weitere wichtige Fundorte liegen in afrikanischen Ländern, wo der Edelstein unter den Handelsnamen ´Santa Maria Afrikana´ und ´Santa Maria Afrique` geführt wird.
Aquamarin wird bevorzugt in rechteckige oder länglich-ovale Formen geschliffen, getrübte Steine auch als Cabochon. Enthält er feine Einschlüsse,
Die bedeutendsten Aquamarin-Lagerstätten befinden sich in Brasilien, vor allem in den Edelsteinfeldern von Minas Gerais. Dort erhalten die hochwertigsten Steine so klangvolle Namen wie `Santa Maria`, `Espirito Santo` oder `Marta Rocha` (benannt nach der brasilianischen Schönheitskönigin 1954), und dort wurde 1910 auch der größte Aquamarin in Edelsteinqualität gefunden: ein stattlicher Kristall von 48,5 cm Länge und 110,5 kg Gewicht. Weitere wichtige Fundorte liegen in afrikanischen Ländern, wo der Edelstein unter den Handelsnamen ´Santa Maria Afrikana´ und ´Santa Maria Afrique` geführt wird.
Aquamarin wird bevorzugt in rechteckige oder länglich-ovale Formen geschliffen, getrübte Steine auch als Cabochon. Enthält er feine Einschlüsse,

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