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Diamant


Zum ersten Mal trat der "König der Edelsteine" vor rund 6000 Jahren in Indien in Erscheinung. Dort wurde er als magischer Stein verehrt und von den herrschenden Kasten als Talisman getragen. Im antiken Rom hielt man Diamanten für Tränen der Götter, im Mittelalter beschrieb man sein Feuer als "göttlichen Glanz auf Erden". Stets war der Diamant Symbol für Vollkommenheit, Reinheit und Unverletzlichkeit. Davon zeugt auch sein Name, der dem griechischen Wort "adamas" entstammt und "der Unbezwingbare" bedeutet. Heute ziert der Diamant so manchen Verlobungsring als Symbol für ewige Liebe und unvergängliche Treue. Das Attribut der Unvergänglichkeit kommt nicht von ungefähr, haben doch viele Diamanten seit ihrer Entstehung Jahrmilliarden überdauert. Der bislang älteste Diamant wurde 2007 in Australien gefunden und ist mit mehr als 4 Milliarden Jahren fast so alt wie die Erde selbst. Schneid-, Bohr- und Schleifwerkzeugen nicht mehr wegzudenken. Nur etwa ein Viertel der Diamanten besitzt Edelsteinqualität und eignet sich zur Schmuckverarbeitung oder als Anlageobjekt. Zertifizierte Anlagediamanten, bei autorisierten Diamantenhändlern erworben, gelten als beständige, inflationssichere Geldanlage. über Qualität und Preis des Diamanten entscheiden die "vier C": Carat (Gewicht), Colour (Farbe), Clarity (Reinheit) und Cut (Schliff). Den höchsten Wert besitzen große, farblose, lupenreine Steine mit perfekt ausgeführtem Schliff, und so dürfte der De Beers Millenium Star, der mit 203 ct als größter makelloser Diamant gilt und erstmals zur Jahrtausendwende in London präsentiert wurde, zu den teuersten Diamanten der Welt zählen. Anders als bei anderen Edelsteinen lässt sich die Farbe des Diamanten nicht beeinflussen. Farblose Steine besitzen zwar den größten Wert, beliebte Sammlerstücke sind jedoch auch farbige Diamanten, die sogenannten "Fancy Diamonds". Sie alle sind Unikate, deren Farbspektrum vom Kanariengelb des berühmten Tiffany (128,51 ct) über Braun, Grün, Blau und Pink bis hin zum seltenen Rot reicht. Allen Diamanten gemeinsam sind die Brillanz und das Feuer, die sichtbar werden, wenn ein kunstvoll ausgeführter Schliff zahllose innere Lichtreflexionen zum Leben erweckt. Häufigste Schliffform ist der 1456 von Louis van Berquen erfundene Brillantschliff mit mindestens 32 Facetten und einer Tafel im Oberteil, einer kreisrunden Rundiste und mindestens 24 Facetten im Unterteil. Nur derart geschliffene Diamanten dürfen als Brillanten bezeichnet werden. Ob klassisch farblos oder "fancy" bunt, der Diamant zählt zu den begehrtesten und teuersten Schmucksteinen der Welt - schließlich wusste schon Marilyn Monroe: "Diamonds Are a Girl's Best Friend".

Er besitzt zwar keine Edelsteinqualität, gibt aber wertvolle Aufschlüsse für die Erforschung der Erdgeschichte. Diamanten sind Minerale aus reinem Kohlenstoff, der 150 - 300 km tief im Erdmantel unter großem Druck und bei sehr hohen Temperaturen auskristallisiert. Durch vulkanische Eruptionen werden sie mit dem Magma an die Erdoberfläche transportiert und lagern dort in vulkanischen Eruptivschloten, den sogenannten Pipes. Oft werden sie infolge natürlicher Verwitterung weiter abgetragen und reichern sich in Sedimentgesteinen an. Die größten Diamantvorkommen befinden sich in Australien, weitere Lagerstätten gibt es in Brasilien, Venezuela, Kanada, Russland, China und Afrika.Rund 75 Prozent der abgebauten Diamanten werden wegen ihrer großen Verschleißfestigkeit und Härte - sie erreichen als einzige Edelsteine Mohshärte 10 - für industrielle Zwecke verwendet und sind aus hochwertigen

pfeil
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Ohrring_Weissgold_Diamant_O098
Ring_Platin_Diamant_AM01
Ring_Platin_Diamant_R200
Ring_Gelbgold_Diamant_Weissgold_R154
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