Die erste Goldschmiedeerfahrung
Franz Xaver wurde 1811 in Kempten vom königlich-bayerischen
General-Kommissariat des Illerkreises eine personelle
Gürtlererlaubnis gegen eine "jährliche Rekognition von
einem Gulden gnädigst verliehen."

Im selben Jahr gründete
er im elterlichen Haus in Babenhausen ein Goldschmiedegeschäft
und fertigte sakrale Goldschmiedekunst.
Dieses Geschäft wurde von den nächsten drei Generationen weitergeführt.
1892 kam Franz Xaver Wachter, einer von vier Söhnen und Großvater von
Werner Fochtmann, zur Welt.

Er absolvierte im elterlichen Geschäft in Babenhausen
seine Gesellenlehre und wurde mit knapp achtzehn Jahren an die Goldschmiedeschule
in Berlin geholt.
Nach dem Ersten Weltkrieg ging er zur Firma Behrens in Hanau und legte dort seine
Meisterprüfung im Gold- und Silberschmiede-Handwerk ab. Später heiratete er und
führte zusammen mit seiner Ehefrau eine Schmuckfabrikation. Dort konnte er seine
Passion für die Goldschmiedekunst nicht ganz ausleben und inspirierte gleichwohl den
Sohn seiner Tochter, seinen Enkelsohn Werner Fochtmann, zur Vollendung seiner Vision.

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