"Es erscheint schon wichtig, dass man in gewissen Zeitabschnitten eine
Bestandsaufnahme macht, dessen was war und dessen was geworden ist."

So schrieb der Großvater
von Werner Fochtmann,
Franz Xaver Wachter,
in seiner Familienchronik
und beschrieb darin die
150-jährige kunsthand-
werkliche Tätigkeit
seiner Vorfahren, die in
der sakralen Goldschmiede-
kunst tätig waren. Und er
fuhr damals fort:
"Von einer großen Seltenheit ist
es, wenn eine kunsthandwerkliche
Tätigkeit, die Bearbeitung
von Metallen, das Schmelzen und Schmieden von Gold und
Silber, in einer Familie von fünf Generationen ausgeführt
werden kann und das handwerkliche Können von Generation
zu Generation sich steigert bis zum heutigen Tage."
Die lange Tradition des Hauses Fochtmann als
Familienunternehmen in sechster Generation reicht bis in die
Fuggerzeit zurück.

Der Urahne von Werner Fochtmann,
Johann Georg Wachter, kaufte sich 1770 zur Ausübung
seines Handwerks ein Haus in Babenhausen und
arbeitete dort fortan als selbstständiger Wagner.
1803 wurde er von Anselm Maria Fürst Fugger von
Babenhausen zum Hoflieferanten ernannt.
Der zweite Sohn des Hoflieferanten Johann Georg Wachter,
Franz Xaver, ging in Kempten zu einem Goldschmied in
die Lehre, da es im Interesse des kunstliebenden Fürsten
lag, einen handwerklich begabten Kirchengoldschmied
in Babenhausen zu haben.

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