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Ein Familienunternehmen
in sechster Generation
1811 GRÜNDUNG IM ELTERLICHEN
HAUS IN BABENHAUSEN

„Von einer Seltenheit ist es, wenn eine kunsthandwerkliche Tätigkeit, die Bearbeitung von Metallen, das Schmelzen und Schmieden von Gold und Silber, in einer Familie von fünf Generationen ausgeführt werden kann und das handwerkliche Können von Generation zu Generation sich steigert bis zum heutigen Tage. “
Diesen Satz vermerkte der Großvater von Werner Fochtmann stolz in seiner Familienchronik.

FRÜHER UNTERNEHMERGEIST

Johann Georg Wachter, der Urahne von Werner Fochtmann, erwarb schon Anno 1770 für die Ausübung seines Handwerks ein Haus in Babenhausen, um dort fortan als selbstständiger Wagner arbeiten zu können. Seine handwerkliche Begabung führte dazu, dass er 1803 von Anselm Maria Fürst Fugger von Babenhausen zum Hoflieferanten ernannt wurde.

 

Der zweite Sohn des Hoflieferanten, Franz Xaver, schlug einen anderen Weg ein und ging in Kempten zu einem Goldschmied in die Lehre. Im Jahr 1811 wurde ihm dort vom königlich-bayerischen General-Kommissariat des Illerkreises eine sogenannte „personelle Gürtlererlaubnis“ gegen eine „jährliche Rekognition von einem Gulden gnädigst verliehen“. Daraufhin gründete er noch im selben Jahr im elterlichen Haus in Babenhausen eine Goldschmiedewerkstatt.

KOMMUNIKATION UND NEUE WEGE

Der Betrieb wurde auch von den nächsten drei Generationen weitergeführt. 1892 kam Franz Xaver Wachter, einer von vier Söhnen und Großvater von Werner Fochtmann, zur Welt. Er absolvierte seine Gesellenlehre im elterlichen Geschäft in Babenhausen, bevor er mit mit achtzehn Jahren den Schritt an die renommierte Berliner Goldschmiedeschule wagte. Nach den Wirren des Ersten Weltkriegs legte er seine Meisterprüfung im Gold- und Silberschmiedehandwerk in Hanau ab. Anschließend führte er zusammen mit seiner Ehefrau eine Schmuckfabrikation. Doch seine eigentliche Passion für die Goldschmiedekunst konnte er in diesem Tätigkeitsfeld nicht vollends befriedigend ausleben.

DER GROßVATER ALS INSPIRATIONSQUELLE

So oblag die Vollendung der großväterlichen Vision dem Enkelsohn Werner Fochtmann. Denn es war der kreative Impuls des Großvaters, der Werner Fochtmann, 1957 in Hanau geboren und aufgewachsen, als tiefe Inspirationsquelle diente und ihn dazu bewegte sich zum Gold- und Silberschmied ausbilden zu lassen. Er begann in Hanau eine Gesellenlehre und besuchte während dieser Zeit die dortige staatliche Zeichenakademie. Sehr prägend waren für Werner Fochtmann die tiefgehenden Gespräche mit seinem Großvater, der ihn schon als kleiner Junge mit seinen Zeichnungen begeisterte. Durch die handwerkliche Affinität seines Mentors konnte er außerdem bereits als Jugendlicher erste Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Materialien in der familiären Werkstatt sammeln.

VON HANAU NACH MÜNCHEN / VON DER VISION ZUR REALISATION

Fokussiert aber nicht engstirnig: Bis zu seinem Abitur war Werner Fochtmann ein sehr erfolgreicher Leistungssportler bei der Hanauer Rudergesellschaft. Die Offenheit gegenüber Einflüssen aus anderen Sparten und Disziplinen begleitet seine Arbeitsweise und Arbeitsauffassung bis heute. Es überrascht demnach nicht, dass er in seiner Zeit als aktiver Ruderer, Erkenntnisse erlangen konnte, die ihn noch heute prägen: Erfolg stellt sich nur durch die gemeinsame Arbeit in einem begeisterten Team ein und verlangt stetige Flexibilität und Aufgeschlossenheit.

1989 Eröffnung des Stammhauses in der Maximilianstraße

Trotz seines sportlichen Talents sah Werner Fochtmann seine Berufung in der Goldschmiedekunst. In den Kreationen spiegeln sich dabei seit jeher die typischen Eigenschaften seines Sternzeichens Widder, dessen Element das Feuer ist, wieder: Ehrliche Handwerkskunst, zelebriert in einzigartigen Juwelen – unabhängig von temporären Modeerscheinungen.

 

Der Widderkopf wird somit konsequenterweise zum unverkennbaren Markenzeichen der Schmuckkreationen von Werner Fochtmann. Für seinen Großvater Franz Xaver hatte München als Standort immer eine überragende Bedeutung. Und der Enkel schließt den Kreis: 1989 feiert Werner Fochtmann die Eröffnung des Stammhauses in der Maximilianstraße. Jetzt wird ihm bewusst, dass er die Vision seines Großvaters erfüllt hat.

Kollektionen
KOLLEKTIONEN: INSPIRIERT VON DER NATUR. VON MEISTERN GESCHAFFEN.

Die Natur wird zur Kunst und die Kunst wird ganz natürlich. Das Blätterornament verleiht dem Schmuckstück Individuellen Charakter. Es bleibt dem Betrachter überlassen, was er sieht oder sehen will. Vielleicht eine von steinernen Blättern umrankte Säule eines byzantinischen Tempels streng und mächtig. Oder eine mediterrane Bärenklau- Pflanze, deren geschwungene Blätter – einladend und großzügig?